Staatsakt für Rita Süßmuth: Abschied im Bundestag

von hierl

27/02/2026

Rita Süssmuth war eine bedeutende deutsche Politikerin, die als Bundesministerin für Jugend, Familie, Gesundheit und Frauen und später als Präsidentin des Deutschen Bundestages die Politik und Geschichte unseres Landes geprägt hat. Am 24. Februar 2026 würdigte der Deutsche Bundestag Rita Süssmuth in einem Trauerstaatsakt im Berliner Reichstag – einer hohen staatlichen Ehrenbezeugung für herausragende Persönlichkeiten.

Mit dem Tod von Rita Süssmuth verlieren wir eine prägende Persönlichkeit der deutschen Politik. Ihre Arbeit im Deutschen Bundestag, insbesondere ihr unermüdliches Engagement für die Rechte von Frauen, ihr Einsatz gegen HIV und ihre besondere Sensibilität in gesellschaftspolitischen Fragen sowie ihre schier unendliche Energie, wird uns allen unvergessen bleiben.

Rita Süßmuth hat unsere Demokratie als Ausnahmepolitikerin entscheidend geprägt, vor allem in den Jahren der Wiedervereinigung. Ihr Vermächtnis wird auch weiterhin eine wertvolle Orientierung für die politische Arbeit und für viele Menschen bleiben. Wir werden ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Bei dem offiziellen Staatsakt im Bundestag hielten u. a. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Bundeskanzler Friedrich Merz bewegende Reden, in denen sie Süssmuth als „Ausnahmepolitikerin“ und Wegbereiterin für Gleichberechtigung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Parität würdigten. Auch der Autor Heribert Prantl sprach auf Wunsch der Verstorbenen als Gedenkredner. Zuvor fand ein ökumenischer Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale statt.


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