Mit dem Bundestag nach Amerika: Eindrücke aus den Vereinigten Staaten

von hierl

09/02/2026

Thomas Liepold aus Batzhausen verbringt über das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestags ein Jahr in den USA und besucht die High School im Bundesstaat Illinois. Er lässt uns an seinen Eindrücken teilhaben.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Bundestages ist ein gemeinsames Austauschprogramm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses, das seit 1983 besteht. Ziel ist es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, ein Jahr in den USA zu verbringen und so kulturellen Austausch, politische Bildung und transatlantische Beziehungen zu stärken.

Zur Halbzeit des Austauschjahres in den USA anbei ein paar Eindrücke von Thomas Liepold:
Er durfte viel Neues kennenlernen, kulturell, schulisch und im Alltag, und gleichzeitig auch viele Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und den USA entdecken. Die Region, in der er lebt, ist stark von deutscher Herkunft geprägt, sodass er sich dort fast ein wenig „zu Hause“ fühlt. 

Ein Highlight war ein College-Football-Spiel der University of Tennessee in einem großen Stadion. Die Stimmung mit rund 170.000 Zuschauern war überwältigend. Zudem ist er in der Schule im Wrestling-Team aktiv und konnte bisher sechs Bundesstaaten (Illinois, Missouri, Tennessee, Ohio, Kentucky und Indiana) kennenlernen.

Die Stipendiaten wie Thomas leben in Gastfamilien, besuchen eine Highschool und sammeln viele spannende Erfahrungen. Dabei sollen sie als Botschafter für Deutschland unser Land repräsentieren und Deutschland den Schülerinnen und Schülern in den USA näherbringen.

Auch auf deutscher Seite werden immer wieder Gastfamilien gesucht, die bereit sind, einen Austauschschüler bei sich aufzunehmen. Beim PPP arbeitet der Bundestag mit erfahrenen Austausch-Organisationen zusammen. Sollten Sie Interesse haben, einen Gastschüler bei sich aufzunehmen, finden sich auf der Webseite von Experiment e.V. mehr Informationen. Unter gastfreundlich@experiment-ev.de kann man sich direkt an die Organisation wenden, wenn man einen jungen Amerikaner bei sich aufnehmen möchte.


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