In der vergangenen Woche lud der Kreisverband der Frauen-Union Regensburg-Land in Tegernheim zum Diskussionsabend unter dem Motto „Zuhause sollte ein sicherer Ort sein“ ein. Mit dabei waren Vertreter des Weißen Rings. Gerne bin ich der Einladung zu diesem wichtigen Thema auch als Mitglied des Rechtsausschusses gefolgt.
„Zu Hause sollte ein sicherer Ort sein. Was, wenn Gewalt, Einbruch, Diebstahl unsere Geborgenheit bedrohen?“ Mit dieser zentralen Frage setzte sich ein Diskussionsabend der Frauen Union in Tegernheim intensiv auseinander. Im Fokus standen unter anderem häusliche Gewalt, Cyberkriminalität sowie Angriffe auf unsere Infrastruktur und die damit verbundenen Herausforderungen für Sicherheit und Prävention.
Als rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion konnte ich die rechtlichen und politischen Perspektiven in die Debatte einbringen. Auf der Seite des Weißen Rings waren Hermann Gammer, Außenstellenleiter für die Landkreise Cham und Regensburg, sowie Doris Klingseisen, Landespräventionsbeauftragte für den nordbayerischen Raum, gekommen.
Ein wichtiges Mittel hier ist die geplante Änderung des Gewaltschutzgesetzes. Es bezweckt den Schutz einer Person vor allen Formen von Gewalt. Dabei gibt es die Möglichkeit, Annäherungsverbote auszusprechen. Auch die Einführung von elektronischen Fußfesseln für Gewalttäter ist ein entscheidender Schritt, um Frauen besser zu schützen. Zudem plant die Bundesregierung mit einem Gesetzentwurf beim Sorge- und Umgangsrecht eine Lücke zu schließen. Bisher kann das Umgangsrecht nur eingeschränkt werden, wenn das Kind selbst Gewalt erfährt, jedoch nicht, wenn der Partner betroffen ist.
Der anschließende Austausch und die lebhafte Diskussion machten deutlich, wie groß das Interesse und der Informationsbedarf zu diesen Themen sind. Die Besucher brachten sich mit zahlreichen Fragen, Erfahrungen und Beiträgen aktiv ein und trugen zu einem konstruktiven Dialog bei.
Anschließend stellten sich noch die lokalen Kandidaten für die Kommunalwahl am 8. März vor.




