Bürgergeld schafft soziale Hängematte

von hierl

21. Oktober 2022

Deutsche Unternehmen suchen händeringend nach Mitarbeitern. Währenddessen schafft die Ampel mit dem sogenannten „Bürgergeld“ eine soziale Hängematte. Manche Menschen fragen sich, warum sie überhaupt noch zur Arbeit gehen sollen. Es ist ein arbeitsmarktpolitscher Sündenfall der Ampel.

Nach Vorstellung der Ampel-Regierung sollen Bezieher des „Bürgergelds“ künftig in wesentlich geringerem Umfang als bisher an der Vermittlung in Arbeit mitwirken müssen. Innerhalb der ersten sechs Monate soll es bei Pflichtverstößen überhaupt keine Leistungskürzungen mehr geben. Die Angemessenheit der Wohnung und der Heizkosten sollen zwei Jahre lang nicht mehr geprüft und in dieser Zeit soll ein Schonvermögen bis 60.000 Euro anerkannt werden. Angesichts dieser Änderungen dürften sich manche Bezieher von „Bürgergeld“ künftig die Frage stellen, ob es sich überhaupt noch lohnt, eine neue Arbeit zu finden. Der Ampel-Plan schwächt den Leistungsgedanken und schlägt angesichts des Arbeitskräftemangels eine völlig falsche Richtung ein. Wir sollten die Menschen zur Arbeit motivieren und nicht das Nichtstun fördern!

Wir müssen beim Fördern besser werden

Derzeit gibt es rund 1,9 Millionen unbesetzte Stellen. Wir sollten alles dafür tun, Menschen in Arbeit zu bringen, statt in einem sogenannten „Bürgergeld“ zu verwalten. Die Bundesregierung sollte sich auf eine bessere Vermittlung und Eingliederung in Arbeit und wirkungsvolle Verwaltungsstrukturen konzentrieren und dabei die Möglichkeit von Leistungskürzungen beibehalten. Außerdem müssen vor allem junge Menschen besser gefördert werden. Sie dürfen gar nicht erst in einen dauerhaften Leistungsbezug geraten. Das wäre ein Ausdruck von Respekt gegenüber den Mitbürgerinnen und Mitbürgern.

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